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Bachelor-Vortrag: Schätzung von selbstinduzierten Störungen bei adaptiven ANC-Systemen

Erik Fleischhauer
Dienstag, 15. Oktober 2019
10:00 Uhr
Hörsaal 4G

Kopfhörer mit aktiven Störgeräuschunterdrückungssystemen (engl. Active Noise Control, ANC) verzeichnen steigende Beliebtheit. Kommerzielle Kopfhörer verwenden dabei häufig ANC-Systeme mit festen Filtern. Eine Alternative dazu sind auf adaptiven Algorithmen beruhende ANC-Systeme. Diese sind in der Lage sich an verschiedene Benutzer und Störsignale anzupassen. Dies führt dazu, dass mit adaptiven Filtern zumeist, im Gegensatz zu auf festen Filtern beruhende ANC-Systemen, eine bessere Störgeäurschunterdrückung erreicht werden kann.

Ein sehr performanter adaptiver Algorithmus ist das Kalman-Filter, dessen Verwendung für ANC-Systeme im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden soll. Die Konvergenz adaptiver Algorithmen ist stark anfällig gegenüber selbstinduzierten Störungen. Damit sind solche gemeint, welche vom Benutzer des Systems selbst erzeugt werden; zum Beispiel Sprache oder Kabelrauschen. Ziel dieser Arbeit ist es, selbstinduzierte Störungen zu schätzen und Techniken vorzustellen, welche die Robustheit und Konvergenzgeschwindigkeit adaptiver ANC-Systeme verbessern.

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