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Bachelor-Vortrag: Überwachung und Vorverarbeitung für mehrkanalige Lautsprechersysteme

Jonas Suilmann
Montag, 12. November 2018
14:00 Uhr
Hörsaal 4G

Durch die Zunahme von lauten Schallquellen im Alltag und Beruf steigt das Risiko eines permanenten Gehörschadens. In vielen Freizeitaktivitäten ist das Gehör Schalleindrücken ausgesetzt, sodass auch am Ende eines Arbeitstages keine Erholung des Gehörs möglich ist. Umso wichtiger ist es, die Erzeugung von gehörschädigendem Lärm in Situationen andauernder Belastung einzudämmen.

Bei lautsprecheranlagen stehen diese Bestrebungen teilweise im Gegensatz zur zweckmäßigen Verwendung der Anlage als Ort (zu) lauter Schallquellen. Bei mehrkanaligen Lautsprechersystemen tritt bei kohärenter Überlagerung der wiedergegebenen Signale zusätzlich eine hohe Verstärkung des Schalldruckpegels auf. Daher ist es besonders wichtig, in diesen Umgebungen ein System zur Überwachung und Kontrolle gehörschädigenden Lärms zu installieren.

In der vorliegenden Arbeit wird das Konzept eines Überwachungssystems zum Schutz vor Gehörschäden dargestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schallpegelmessgeräten wird das digitale Signal zur Ansteuerung der Lautsprecher verwendet, um den Schalldruckpegel vorherzusagen. Neben dem A-Bewerteten Schalldruckpegel wird zusätzlich die Lautheit berechnet.

Das Equal Energy Concept wird genutzt, um die Expositionsdauer in die Bewertung mit einzubeziehen. Auf Basis dieser Bewertung wird ein Dosimeteransatz verfolgt, der die akustische Immission beurteilt. Ausgehen von dem entwickelten Schallfeldmodell wird mithilfe des echtzeitverarbeitenden Frameworks RTProc eine Gehörschutzeinrichtung für das IKS|Lab am Institut für Kommunikationssysteme der RWTH Aachen aufgebaut.

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